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Wie man Meth, ein Getränk aus Honig bereitet (Rezept aus dem Jahre 1894) Zutaten:1,5 Liter Honig 12 Liter Wasser Hopfen, Koriander, Salbeiblätter, Muskatnüsse, Nelken, Zimt, Galgant oder auch anderes Gewürz Rezept:
Getränk aus Honig bereitet: 1 Maß [5] Honig läßt man mit 8 Maß Wasser bei gelindem Feuer kochen und schäumt es gehörig ab, bis es ganz klar ist. Will man den Meth einige Jahre aufheben, so kocht man Honig so lange ein,
bis die Flüssigkeit ganz klebrig wird. Kalt geworden, läßt man nun das Honigwasser in einem gepichten Faß drei Monate lang gähren; nun wird das Faß zugespundet und in den Keller gelegt, oder auch einige Zeit in die Erde
gegraben, wodurch der Beigeschmack des Honigs sich verliert. Um den Meth stärker zu erhalten, thut man Hopfen, Coriander, der vorher in Essig gebeizt worden ist, Salbeiblätter, Muscatnüssen, Nelken, Zimmt, Galgant oder
auch anderes Gewürz in ein oder ein paar leinene Säckchen und hängt sie mit bei dem Absude in den Kessel. Hat der Meth eine Zeit lang gelegen, so kommt er dem besten spanischen Weine gleich. Man bereitet den Meth
gewöhnlich in den Hundstagen. Von dem gemeinen gelben Honig erhält man braunen, von weißem Honig weißen Meth; letzterer ist besser. Statt des Wassers nimmt man zum Meth auch Wein, Most, Bier, Essig; daher Wein-, Most-,
Bier-, Essig-Meth. Der Meth ist ein germanisches und skandinavisches Getränk und bei diesen Völkerschaften findet er sich schon in den ältesten Zeiten. In Alt-Upsala in Schweden trinkt man ihn noch nach alter Weise aus
Hörnern; auch in Russisch-Polen und Russland ist der Meth sehr gebräuchlich... |
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Diese Rezepte sind von irgendwoher als Beispiel.Entscheidend ist jedoch die jahrelange Erfahrung und der “Spaß” an der Sache... |
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Springerle
Die Springerle wurden schon im Mittelalter in den Klöstern hergestellt: Diesen lustigen Namen trägt das
verbreitetste schwäbische Weihnachtsgebäck. Es hängt wohl damit zusammen, daß der Teig beim Backen fast um die Hälfte in die Höhe aufgeht (=springt). Andere Erklärungen wollen eine Beziehung zu
Wotan, dem reitenden Germanengott, herstellen. Man streicht den Teig in ein Holzmodel - das ist ein kleiner Holzklotz, in den eine Figur hinein geschnitten ist - dann löst man den Teig
vorsichtig aus der Form, schneidet die Figur aus, lässt sie über Nacht trocknen und bäckt sie dann im Ofen. Früher war so ein Springerle ein ganz normales Geschenk, ob zu Weihnachten, Neujahr
oder Ostern. Jede Familie hatte ihre eigenen Modeln, auf die sie sehr stolz war. Diese kunstvoll geschnitzten Holzformen, wurde in den Familien von Generation zu Generation weitergereicht.
Außerdem sind die Springerle Glücksbringer; ein Herz und ein Lebensbaum auf dem Springerle sollten dem Beschenkten zum Beispiel Gesundheit bringen. Zart und mürbe werden sie erst nach einer
kühlen, aber nicht zu trockenen Lagerung von mindestens vier Wochen Gebacken werden die Springerle . Weiß müssen "Füßle" und "Köpfle" der Springerle sein, wenn
sie gut gebraten sind, zart und mürbe werden sie erst nach einer kühlen, aber nicht zu trockenen Lagerung von mindestens vier Wochen... |
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